Persönliches

Persönliches

 

„Zufälle sind es, das Leben ist es, welches Menschen prägt und ihnen eine Lebensaufgabe zuweisen kann. Erkennt man ein Talent, dann sollte man dem folgen und es für andere einsetzen. Das ist erfüllend für sich selber, und Sinn bringend für die Menschen.“1

Nach einer unbeschwerten Kindheit und dem Abschluss der Schule begann mein beruflicher Werdegang mit einer zunächst kaufmännischen Ausbildung.

 

Von Bremen aus führte mich der Weg dann zunächst nach Hamburg, später in die Nähe von Heidelberg und Frankfurt. Nach einigen Jahren in Essen kehrte ich dann schließlich zurück nach Bremen, wo bis heute mein privater und auch beruflicher Lebensmittelpunkt liegen.

 

Es sind viele private Begegnungen mit Verlust, Abschied und Trauer gewesen, die mich dann immer intensiver mit dem Thema des Lebens und damit einher gehend der Vergänglichkeit beschäftigen ließen:

 

Das Menschen sterben ist eine unfassbare Tatsache, die jedoch täglich zur Realität wird. Minütlich, sekündlich irgendwo auf der Welt. Und dann und wann eben nicht irgendwo auf der Welt, sondern bei uns selbst.

 

Es folgten erste Texte, eine erste Traueransprache im Freundeskreis und hin und wieder weitere Ansprachen im Bestattungsinstitut eines Freundes. Hier erfuhr ich immer wieder Zuspruch von Trauernden die häufig betonen, dass meine ruhige Art und der verständnisvolle Umgang mit der Trauer sie in ihrer eigenen Trauer begleitet und getröstet fühlen lässt.

 

Davon und bestärkt durch Familie, Freunde und Bekannte entschied ich mich dann, den Beruf des Trauerredners als meine Aufgabe anzunehmen und mich damit einher gehend dem oft schwierigen und belastenden Thema alltäglich zu stellen, und Menschen die vor der großen Lebensaufgabe der Trauer und des Abschieds stehen zu begleiten.

 

Gemeinsam gestalten. Gemeinsam erinnern.